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KORZA - Begegnungen unterwegs Samstag, 22. Juni 2002
Ein kosova-albanisch/schweizerischer Kulturaustausch der besonderen Art "Korza" ist eine szenische Reise mit Beiträgen von Kulturschaffenden aus Kosova und aus der Schweiz. Die Veranstaltung findet im Juni statt und soll auch in anderen Schweizer Städten durchgeführt werden. Ziel dieser Veranstaltung ist der Kulturaustausch und Dialog zwischen kosova-albanischer und schweizerischer Bevölkerung. In der Schweiz leben nach Schätzungen des Bundesamtes für Ausländerfragen
etwa 150'000 Kosova-AlbanerInnen. Begegnungen mit der Schweizer Bevölkerung
finden jedoch selten statt. Hava Shala Gërguri, Präsidentin
des Vereins Korza bringt es auf den Punkt: "Wir Kosova-Albaner
und Kosova-Albanerinnen haben in der Schweiz keinen besonders guten Ruf.
Wir werden oft in Zusammenhang mit Drogenhandel, Kriminalität und
Krieg gebracht. "Korza" ermöglicht uns, durch Kultur in
der Öffentlichkeit aufzutreten. Wir können positive Werte unserer
Gesellschaft vermitteln und uns auf eine Art und Weise darstellen, wie
man es von uns nicht erwartet." Am "Korza" nehmen Kulturschaffende aus Kosova und der Schweiz
teil. Es wird ein schweizerisch-albanisches Saxophon-Duo von Co Streiff
und Arsim Leka zu hören sein. Der Berner Autor mit italienisch-albanischen
Vorfahren, Francesco Micieli, liest Texte zum "Fremd sein
und heimisch werden". Die Schriftstellerin Esther Spinner
hat mit Frauen kosovarischer und schweizerischer Herkunft in einer Schreibwerkstatt
Texte erarbeitet, die am "Korza" gelesen werden. Es sind Beiträge
zum Leben der Frauen, zum Bedürfnis nach Heimat, Vertrauen und Wohlbefinden.
Der Theaterschaffende Roger Nydegger inszeniert mit Jugendlichen
Szenen zu ihrer Alltagssituation, zu Diskriminierung und Ausgrenzung. *** *** Die Platzzahl auf dem Rundgang ist beschränkt! Veranstalter: Verein Korza, Postfach 1123, 8040 Zürich, Postkonto 87-499048-3. Korza ist ein albanisches Fremdwort und
meint absichtsloses Flanieren, dem italienischen "giro" |
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