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| Mittwoch 11. Juli 2007 20.00 Uhr |
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| PALKOMUSKI – gipsypolkadisco | ||
Baptiste Beleffi – Keys, Vocals Spezial Gäste: Klangasyl Polka, Gipsy und Disco – mit diesen Begriffen dürften die Belange von PALKOMUSKI ausreichend beschrieben sein, und was ebenfalls zutrifft: Hier wird richtig gute Musik gespielt. Denn PALKOMUSKI, so der Name des besagten Quintetts, das seit nunmehr einem Jahr vermehrt auf hiesigen Bühnen anzutreffen ist, macht keine halben Sachen. Ganz der Musik des Ostens haben sich die fünf Musiker verschrieben und mischen eben diese musikalische Tradition mächtig auf. Folklore vom Balkan über Ungarn bis Russland bildet den musikalischen Teppich von PALKOMUSKI. Indes, wer glaubt, dass mit diesen Stoffen streng und konservativ umgegangen wird, sieht sich bald einmal getäuscht. Nicht nur Polka wird da getanzt und gesungen, vielmehr werden Einflüsse seelenverwandter Musiker wie etwa Tom Waits oder Paolo Conte spielerisch umgesetzt, was ein bewusst eklektisches Vorgehen darstellt. Der Stil ist da, um gebrochen zu werden – das Spiel mit musikalischen Stilen gehört zum Credo von PALKOMUSKI. Besonders gepflegt wird zudem das Live-Spiel. PALKOMUSKI bezeichnet sich denn auch gern als Tanztruppe, die mitunter in klassischer Umgebung von Weib, Wein und Gesang aufspielen mag. Und in der Tat, die Performance der fünf gleicht einem ekstatisch-euphorischen Spektakel, das unverzüglich um sich greift und auf die Zuschauer übergeht, was diese wiederum gleichsam Teil der Show werden lässt. Ueberhaupt wird dem Delirium freier Lauf gelassen. Ausser Rand und Band wird so jedes Mal aufgespielt, als sei’s die letzte Nacht. Die Tanztruppe spielt sich durch ein Gefühlsbad von Heiterkeit und Melancholie und mäandriert zwischen Trash, Vodka und anderen Rauschzuständen einem ungewissen Ende entgegen. Dem Spiel der fünf sind keine Grenzen gesetzt, und diese Freiheit verdankt die Truppe unter anderem auch dem Umstand, dass sich die Bandmitglieder bereits l..nger kennen. Matthias Honegger am Bass und an der Klarinette, der Schlagzeuger Dominic Damonte, Keyboarder Baptiste Beleffi sowie Luca Ramella, der für einmal die Ukulele in die Hand nimmt, spielten jahrelang in der HipHop Formation Vizioso mit, letztere beiden waren gar mit den bekannten Jazzmusikern Harald Haerter und Erik Truffaz in der Haerter-Truffaz-Unit vertreten. Luca Ramella hat sich ausserdem einen Namen gemacht als Schlagzeuger von Bands wie Lauschangriff, Waldorf oder Adrian Weyermann. Christoph Craviolini schliesslich bringt die f..r die Musik aus dem Osten prägenden und unverkennbaren Klangfarben des Akkordeons mit ins Spiel. |
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